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2.
Osmanischer Kongress in Mönchengladbach
Mönchengladbach - Am
19.
Juni 2010 fand in der Kaiser-Friedrich-Halle zu
Mönchengladbach der 2. Osmanische Kongress statt.
Mit zwei Vorträgen setzte sich der Kongress mit der
Person Abdülhamid des Zweiten und dem Erbe des
Osmanischen Reiches auseinander. Mit der Teilnahme
Seiner Kaiserlichen Hoheit Prinz Selim Djem Efendi
wurde dem Ottoman Club besondere Ehre zuteil. Prinz
Selim Djem hielt ein Grußwort in dem er auf die
Geschichte des osmanischen Kaiserhauses einging und
die Erhaltung des osmanischen Gedankens betonte.
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Der Historiker und Autor Thomas Weiberg aus
Berlin ("Zwischen Orient und Ostsee - Die
Reisetagebücher der Herzogin Elisabeth von
Oldenburg") präsentierte seine Arbeiten zu
seinem neuen Buch über Sultan Abdülhamid II.
Han, dessen Memoiren Weiberg (als erster
deutscher Historiker) aus dem französischen
übersetzte. Sein Vortrag spezialisierte sich
auf die Person des Sultans in der
Beurteilung deutscher Zeitgenossen. Die
Haltung Otto von Bismarck-Schönhausen
gegenüber dem osmanischen Sultan oder die
Freundschaft zwischen Abdülhamid und Wilhelm
II. im Hinblick auf seine Reisen (1888,1898)
wurden eingehend analysiert. |
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v.l.: Schatzmeister
Savaş Çelik, SKH.
Prinz Selim Djem Efendi, Vorsitzender Rasim
Marz, Historiker Thomas Weiberg |
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Der zweite
Vortrag vom 1. Vorsitzenden Rasim Marz beschäftigte
sich mit dem Erbe des Osmanischen Reiches und die
Auswirkungen seines Untergangs auf die Entwicklung
des Nahen Ostens. Der von englisch-französischer
Politik herbeigeführte Zusammenbruch begründete den
Chaos der in der heutigen islamischen Welt
vorherrscht. Marz schilderte an mehreren Beispielen,
dass das Erbe der Osmanen als Vorbild für die
Zukunft dienen könnte, da eine Koexistenz der Völker
und Religionen durchaus möglich wäre, wie das
Osmanische Reich es einst unter Beweis stellte.
Zum Abschluss
durfte der 1. Vorsitzende noch ein Grußwort vom
Vorsitzenden der Gesellschaft für Wilhelminische
Studien e.V., Michael-Jörg Henneberg, verlesen, der
leider an diesem Tag verhindert war. Der Kongress
endete um 17:30 Uhr.
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